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Garten - fließendes Leben

Gärtner und Gärtnerinnen verschwinden meist wortlos in ihrem Garten und lassen mit der Rückkehr oft auf sich warten. Warum sie dort so lange sind, was sie dort spüren und warum sie eigentlich keine Meditationszeiten mehr brauchen, beschreibt Jutta Mügge.

Je mehr wir den GärtnerInnen in ihr Reich folgen, desto eher gewinnen wir das Gespür für die Natur zurück. Unser Leben ist zu sehr von Technik bestimmt. Sie nimmt keine Rücksicht auf die natürlichen Kreisläufe. Wir überleben jedoch nur, wenn wir uns wieder in die Natur einbetten.

Garten: Roden und Wachsen lassen

Gärtnern heißt, wachsen lassen und dabei den Wildwuchs eindämmen. Doch zuerst muss man den Garten dem Wildwuchs abringen. Dann kann die Gärtnerin pflanzen und über Monate hinweg ernten. Hier weiterlesen  

Partnerschaft

Der Garten braucht die Gärtnerin

Garten heißt das Zusammenwirken der Gärtnerin mit den Kräften der Natur. Anders als beim Hausbau wird nicht einfach ein Plan ausgeführt, sondern die Vorstellungen der Gärtnerin brauchen die Wachstumskraft der Pflanzen. Es ist ein gegenseitiges Zusammenspiel, ein Geben und Nehmen. Das eine geht nicht ohne das andere. Ähnlich wie in der Erziehung und überhaupt wenn Menschen zusammen etwas machen. Hier weiterlesen

Garten ist Geben und Nehmen

Ein Garten fordert täglich. Wenigstens einmal durch ihn gehen, schauen was wächst. Die Rosen loben, dem Gemüse gut zureden, ihnen etwas Wasser geben. Garten ist nicht nur Mühe und Arbeit. Ich tanke dort auf, kann mich jeden Tag mit einer tieferen Ebene meines Lebens verbinden. Ich staune so oft, wie überraschend diese Natur sein kann:
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Kräfte mitnehmen

Himmelsgeschenk

Ein Kurs hat mich 10 Tage von meinem Garten ferngehalten. Ich war ganz neugierig, wie sich ohne Gärtnerin mein Gemüse, die Tomaten, die Kürbisse entwickeln würden. Ich hatte schon Sorge, dass sie vertrocknen, wenn ich nicht wenigstens alle zwei Tage nach ihnen sehe. Hier weiterlesen

Schätze im Lebensacker

Der Herbst lädt zur Rückschau ein. Manches liegt in uns verborgen, wir wissen gar nicht mehr, dass es das einmal gegeben hat. Dieses Verborgene kann etwas sein, das wir lieber im Dunkeln lassen. es können aber auch Schätze, die wir hervorholen sollten. Hier weiterlesen

Halt finden

Viele Pflanzen in meinem Garten brauchen einen zusätzlichen Halt. Die Sonnenblume mit ihren großen, schweren Blüten, dem langen Stängel, ihren kräftigen Verzweigungen kann dem Wind und Sturm ohne fremde Unterstützung nicht Stand halten. Oft stehe ich voll staunender Bewunderung vor ihren gelben Blüten, die magnetisch die Sonne suchen.
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Dürrezeiten durchstehen – sich tiefer einwurzeln

Wieder ein trockener Sommer. In vielen Gärten, wo die Gärtner mit Wasser sparsam umgehen, haben sich die Rasen zu trockenen braunen Wiesen verwandelt. Auch in meinem Garten sieht es ziemlich dürr aus. Die Blumenwiese für die Insekten blüht jetzt aus. Ich warte noch die Samen ab, dann wird sie abgemäht, damit sie sich zum Herbst hin erholen kann. Eventuell blüht sie ja ein zweites Mal. Hier weiterlesen 

Gartenjahr

Meine Pflanzen haben Frucht getragen

Es ist der Herbst der uns vor dem tristen kalten Winter noch einmal ein Farbenmeer in Rot und Orange ausbreitet. Er will uns damit von innen her aufhellen. Wir können sie in uns aufnehmen, um im Winter davon zu zehren. Aber nicht nur die Farben lassen mich staunen. Der Herbst ist voller Ernte. Hier weiterlesen

Den Herbst einüben

Herbst ist Erntezeit. Belohnung, Genuss. Die Kartoffeln, das Obst, das Gemüse – es steht zur Ernte bereit. Herbst ist Fülle. Alles konnte irgendwie wachsen und zur Reife kommen.
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Teemischung für den Winter

In meiner Teedose versammeln sich der Jahreskreis der Kräuter, Blüten und Blätter. Ich habe jeden Monat gepflückt, was mein Garten mir anbot. Angefangen hat es mit den jungen Birkenblättchen, den ganz zarten Brombeer-, Himbeer- und Erdbeerblättchen, den Blüten der wilden Kirsche, dem Weißdorn sowie dem Lavendel. Hier weiterlesen

Tierwelt im Garten

Rehe in meinem Garten

Jetzt hab ich einen gut gesicherten Garten, nachdem mir die Wildschweine im Frühjahr meinen fast kompletten Rasen umgegraben haben. Für sie gibt es keinen Zugang mehr. Aber da sind noch die Rehe. Am liebsten knabbern sie mir die Knospen meiner Rosen ab.
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Den Garten mit Tieren teilen

Mein Garten ist bevölkert, nicht nur von Gemüsepflanzen, winterharten Stauden oder Obstbäumen. Nein, da gibt es viele Kleintiere, manchmal auch größere, die sich darin tummeln. Ich musste mich an das Zusammenleben gewöhnen. Was wäre der Garten ohne den Igel, die Ringelnatter, die Amseln. Hier weiterlesen

Garten ist meditieren

Geist und Garten

Wir hören die Zwischentöne, sehen Gegenstände in ein Licht getaucht und spüren die Beziehung zwischen Lebewesen. Auch in einem Garten wirkt ein Geist. Je nachdem, wie das Zwischen sich webt, sind unsere Empfindungen anders. Die Autorin beschreibt, wie ein Geist zu spüren ist. Hier weiterlesen:

Leben nach dem Frost

Der Himmel ist bedeckt, einige dunkle Wolken hängen am Himmel, die sich bald abregnen werden. Der Garten freut sich, denn mit Wasser und Wärme kann jetzt alles gut wachsen. Mein Blick auf mein Kartoffelfeld lässt mich jeden Tag staunen. Es ist so unbegreiflich, wie sich diese Pflanzen erholt haben. Was ist passiert? Hier weiterlesen

Osterzeit – Auferstehung auch der Natur

Auch Nichtchristen können mit dem Begriff Auferstehung etwas anfangen, denn auch die Natur erwacht aus einem tiefen Schlaf. Im Frühjahr kehren die Lebenskräfte zurück. Die Natur bricht auf, erwacht. Üppig und bunt zeigen die Frühblüher ihre Farben. Verdienen wir dieses Glück jedes Jahr aufs Neue? Hier weiterlesen

Durch Verwandlung Neues

Mein Kompost hat mich zum Nachdenken gebracht. Er verwandelt alle Küchenabfälle in einen fruchtbaren Humus. Wie passiert das und was zieht mich immer wieder zu den Behältern, um nachzuschauen? Ich will etwas lernen. Hier weiterlesen

Dem Wachsen zuschauen - eine Meditation

Garten ist für mich auch eine Beobachtungsaufgabe. Je genauer ich hinschaue, desto mehr entdecke und verstehe ich. Ich spüre das Geheimnis dieser Natur als Lebensatem. Er führt mich zu dem Urgrund, aus dem auch ich hervorgegangen bin. Hier weiterlesen

Herbstlaub – Rückzug in den Winter

Wenn ich durch meinen Garten gehe, dann rascheln bereits die bunten Blätter unter meinen Füssen. Die Bäume entlasten sich von ihrem Blattwerk. Sie schalten zurück, sie bereiten sich auf die Kälte des Winters vor. Sie beginnen sich vor Frost zu schützen. Sie ruhen sich aus. Auch auf uns kommt der Winter zu. Wie schützen wir uns vor der Kälte, der Dunkelheit, dem Nebel? Wie kommen wir zur Ruhe? Hier weiterlesen

 

Bücher

Bin im Garten – ein Jahr wachsen lassen

Meike Winnemuth nimmt sich eine Auszeit, zieht von Hamburg für ein Jahr an die Ostsee, um auf einem wilden Stück Land mit einem kleinen Gartenhaus einen eigenen Garten anzulegen. Von Januar bis Dezember entführt sie die Leser in die Entwicklung ihres Gartens. Hier weiterlesen


Kategorie: Module

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