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Durchhalten heißt Beten

Durchhalten – das bei Facebook, WhatsApp und dem Anklopfen eingegangener Emails. So viele Anstöße, auf die ich noch reagieren soll. Wo bleibt da meine Seele. Sie verkriecht sich ins Raumlose. Sie wartet, dass ich komme und mit ihr in die Weite schaue. Das hieß doch früher Gebet.

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Die virtuelle Welt ist wie ein Brett vor dem Kopf

Kritik an der Entwicklung des Internets, der Digitalisierung und der Massenmedien lässt sich aus verschiedenen Perspektiven angehen. Die Digitalisierung lässt sich als perfekte Weiterentwicklung des Konsumismus deuten, der Konsument ist vor seinem Rechner oder mit seinem Smartphone isoliert, die soziale Außenwelt dient nicht mehr als Korrektiv. Eine andere Perspektive fokussiert sich auf die Auswirkungen, dass zum Beispiel durch die Inhalte Aggressionen gefördert werden können oder sich aus der Informationsflut heraus eine Abwehr gegen Informationen entwickelt. Eine dritte Betrachtungsweise bezieht sich auf die durch das Internet gegeben Möglichkeiten der Manipulation etwa durch Bubble-Effekte, dass der User nur noch die Informationen erhält, die seine Ansichten bestärken.

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Politik- nur noch Episoden

Jeden Tag gibt es Neues, Wahlergebnisse, Attentate, Fußballspiele und morgen dann wieder Neues. Der amerikanische Präsident kommt dem nur noch mit Twitter nach. Was gestern war, gilt heute offenbar nicht mehr. Wir springen nur von Ereignis zu Ereignis. Es braucht dann keine Pläne mehr, morgen ist es sowieso wieder anders und Trump hat sein Gezwitscher von gestern längst widerrufen.

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Wie viel ist unser Like wert?

Mit Facebook, Twitter und unserer Aufmerksamkeit anstatt mit Geld bezahlen. Für Unternehmen sind sie wahres Geld wert: Unsere Facebook-Likes und Twitter-Tweets über Produkte oder Dienstleistungen. Jetzt drehen Anbieter wie der „Like-Shop“ oder „Pay with a tweet“ den Spieß um und bieten Kunden die Möglichkeit, per Like oder Tweet zu bezahlen. Denn die Unternehmen haben erkannt, dass das höchste Gut heute unsere Aufmerksamkeit ist. Und wie könnte man diese einfacher bekommen, als über unsere Brieftasche?

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„Computer, bitte mache mir einen Kaffee“

Wie Spracherkennung und künstliche Intelligenz unsere Wohnzimmer erobern. Ein Selbstversuch soll zeigen, ob es geht. Alexa, Siri, Cortana & Co. sind derzeit dabei, über Smartphones, Tablets und kleine Lautsprecher unsere Wohnzimmer zu erobern. Wie in der Science-Fiction-Serie „Star Trek“, die im Jahr 2020 spielt, kann man mit dem Computer reden. Auch immer mehr Haushaltsgeräte sind mit Spracherkennung und künstlicher Intelligenz ausgestattet, die aus unseren Eingaben lernen und uns das Leben einfacher machen sollen.

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Back to the roots?!

Fernsehen und Radio gewinnen wieder an Bedeutung – neue Ausgabemedien, Sprachsteuerung und Podcasts erobern die Wohnzimmer. Mehr als zwei Drittel der 18- bis 24-jährigen Deutschen schauen nach einer aktuellen Studie der Hochschule Fresenius und der Marktforscher Yougov nur noch selten lineares Fernsehen. Doch die Studie zeigt auch: „Immer mehr junge Zuschauer/innen wollen sich im linearen Fernsehen berieseln lassen“.

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hinsehen.net

Digitalismus: Ent-Rhythmisierung und Burnout

„Das kann ich später noch machen.“ Es gibt Eulen und Lerchen, solche Menschen, die in den Morgenstunden auf dem Hoch ihrer Kreativität und Leistungsfähigkeit sind und solche, die eher Richtung spätem Nachmittag und Abend anfangen, die Wichtigen Dinge zu tun. Das hat mit Hormonen zu tun. Wer beständig gegen diesen persönlichen Rhythmus angeht, kommt auf Dauer nicht zu einem ausgewogenen Verhältnis von erfolgreicher Arbeit und tatsächlicher Entspannung. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Doch im Digitalismus kann jeder zu jeder Zeit alles tun.

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