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Die Zahl der Meinungsführer nimmt ab

Der Journalismus ist tot, die Intellektuellen sind ausgestorben und ähnliche Aussagen hört man immer wieder. Zunächst scheint dieses Phänomen bestätigt werden zu können. Doch ganz vorurteilsfrei auf Bildung geschaut, kann eine solche Annahme gar nicht stimmen. Es machen immer mehr junge Menschen das Abitur, die Zahl der Studenten steigt. Rein statistisch gesehen gibt es darunter viele begabte Menschen. Das Gefühl jedoch bestätigt dieses Phänomen fehlender Meinungsbildung. Dies liegt weniger daran, dass Menschen sich keine Meinung bilden würden, sondern daran, dass aufgrund der Kommunikationsmöglichkeiten die Anzahl der Meinungsführer abnimmt.

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hinsehen.net

Beschleunigte Vergänglichkeit

Der digitale Wettlauf beschleunigt unser Leben. Mehr in kürzeren Abständen: das lässt die Zeit noch schneller laufen. Dazwischen die stagnierende Politik. Überholen wir uns selbst und kommen gar nicht in der Zukunft an? Alles nur Vergänglichkeit?

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Durchhalten heißt Beten

Durchhalten – das bei Facebook, WhatsApp und dem Anklopfen eingegangener Emails. So viele Anstöße, auf die ich noch reagieren soll. Wo bleibt da meine Seele. Sie verkriecht sich ins Raumlose. Sie wartet, dass ich komme und mit ihr in die Weite schaue. Das hieß doch früher Gebet.

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Die virtuelle Welt ist wie ein Brett vor dem Kopf

Kritik an der Entwicklung des Internets, der Digitalisierung und der Massenmedien lässt sich aus verschiedenen Perspektiven angehen. Die Digitalisierung lässt sich als perfekte Weiterentwicklung des Konsumismus deuten, der Konsument ist vor seinem Rechner oder mit seinem Smartphone isoliert, die soziale Außenwelt dient nicht mehr als Korrektiv. Eine andere Perspektive fokussiert sich auf die Auswirkungen, dass zum Beispiel durch die Inhalte Aggressionen gefördert werden können oder sich aus der Informationsflut heraus eine Abwehr gegen Informationen entwickelt. Eine dritte Betrachtungsweise bezieht sich auf die durch das Internet gegeben Möglichkeiten der Manipulation etwa durch Bubble-Effekte, dass der User nur noch die Informationen erhält, die seine Ansichten bestärken.

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Politik- nur noch Episoden

Jeden Tag gibt es Neues, Wahlergebnisse, Attentate, Fußballspiele und morgen dann wieder Neues. Der amerikanische Präsident kommt dem nur noch mit Twitter nach. Was gestern war, gilt heute offenbar nicht mehr. Wir springen nur von Ereignis zu Ereignis. Es braucht dann keine Pläne mehr, morgen ist es sowieso wieder anders und Trump hat sein Gezwitscher von gestern längst widerrufen.

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Wie viel ist unser Like wert?

Mit Facebook, Twitter und unserer Aufmerksamkeit anstatt mit Geld bezahlen. Für Unternehmen sind sie wahres Geld wert: Unsere Facebook-Likes und Twitter-Tweets über Produkte oder Dienstleistungen. Jetzt drehen Anbieter wie der „Like-Shop“ oder „Pay with a tweet“ den Spieß um und bieten Kunden die Möglichkeit, per Like oder Tweet zu bezahlen. Denn die Unternehmen haben erkannt, dass das höchste Gut heute unsere Aufmerksamkeit ist. Und wie könnte man diese einfacher bekommen, als über unsere Brieftasche?

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„Computer, bitte mache mir einen Kaffee“

Wie Spracherkennung und künstliche Intelligenz unsere Wohnzimmer erobern. Ein Selbstversuch soll zeigen, ob es geht. Alexa, Siri, Cortana & Co. sind derzeit dabei, über Smartphones, Tablets und kleine Lautsprecher unsere Wohnzimmer zu erobern. Wie in der Science-Fiction-Serie „Star Trek“, die im Jahr 2020 spielt, kann man mit dem Computer reden. Auch immer mehr Haushaltsgeräte sind mit Spracherkennung und künstlicher Intelligenz ausgestattet, die aus unseren Eingaben lernen und uns das Leben einfacher machen sollen.

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