Analysiert

Theologie: vermittelt keine Handlungskompetenz

Es klingt paradox. Da sich weniger junge Menschen für ein Theologiestudium entscheiden, vor allem weniger junge Männer für den Priesterberuf, werden die Standorte für ihre Ausbildung reduziert. Das Krisenphänomen braucht jedoch eine Antwort aus der Theologie. Die Krise erfordert ein Mehr an Theologie. Der Vergleich mit der Medizin zeigt, wie es geht: Intensive Wissenschaft praxistauglich machen.

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Mit der Süßkartoffel ins Gartenjahr starten

Für Gärtner*innen ist das Frühjahr eine aufregende, spannende Zeit, denn jetzt wird angelegt, was geerntet werden kann. Manches keimt und wächst erst einmal in der Wohnung. Bei mir stehen die Süßkartoffeln noch auf der Fensterbank im Wasser, damit sie austreiben. Die Tomaten, der Kopfsalat und der Fenchel zeigen sich als Pflänzchen im Frühbeet-Kasten. Auch in mir regen sich neue Lebensgeister

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Digitalisiert

Weht der Geist durch Bits und Bytes?

Das gleichlautende Buch von Pater Maurus Runge lädt zu einer spannenden Entdeckungsreise über „Glaube in digitalen Zeiten“ ein und bietet zudem einen interessanten Blick hinter Klostermauern.

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Analysiert

Das Paradies – im Himmel oder hier

Ostern redet vom Himmel als der Welt, wo alle das nicht vorkommt, was uns hier das Leben unerträglich macht. Dort herrschende Prinzipien, die Gott eigentlich schon für das gelungene Leben hier vorgesehen hatte. Aber war es nicht das Anliegen des Kommunismus und der Achtundsechziger, das Paradies hier zu verwirklichen?

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Ostern: Geist vorlaufend zu Materie

Ostern ist erst einmal eine Behauptung. Unser Geist wird in einer anderen Existenzweise, weiter bestehen. Aber ist der Geist nicht hoch entwickelte Materie, Ergebnis der Evolution des Gehirns. Ist so etwas Flüchtigen wie Gefühle, das Erleben von Schönheit, Kunst nicht vergänglicher als Materie? Können wir, ohne den Boden solider Wissenschaft zu verlassen, von einem Fortbestehen unseres Ichs sprechen?

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Das Gute hält länger durch

Gewalt, das Zerstörerische, Intrige, Neid sind stärker. Das Aufbauende, das Versöhnende, den anderen wichtiger nehmen als mich selbst, setzen mich in die Position des Schwächeren. Warum soll ich auf das Gute setzen, wenn ich mich damit auf der Verlierer Seite einreihe. Oder ist das eine Täuschung: Gewinnt am Ende doch das Gute?

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Analysiert

Karfreitag: Die Schuld der Menschen fällt auf Gott zurück

Wie sollen die Menschen mit den Toten im Jemen fertig werden, den in Kambodscha oder Ruanda Hingerichteten, mit den Verendeten in den GULAG-Lagern oder den Millionen Juden des Holocaust. Seine monströsen Untaten überfordern den Menschen. Die Erwartung an Gott, den Menschen von der immer größeren Schuldenlast zu befreien, ist verständlich. Theodizee, die Rechtfertigung Gottes angesichts des Übels in der Welt. Gelingt Gott das?

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