Unverfügbar: Einzigartigkeit – Würde - Freiheit

In unserem alltäglichen kommt Gott kaum noch vor. Man braucht ihn eigentlich nicht mehr, um die Herausforderungen des Lebens zu bewältigen. Aber ist es wirklich so einfach? Wir sind doch dann ganz von Menschen abhängig. Sie garantieren unsere Einzigartigkeit nicht und unsere Freiheit nur unter günstigen Umständen.

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Gott gibt es nicht wie z.B. einen Stern

Gott gibt es nicht wie ein etwas, das man sich gegenüberstellen könnte. Wir können ihn nicht wie eine Tierart bestimmen, um ihn dann zu fotografieren. Er ist auch nicht Ergebnis einer mathematischen Gleichung, die einen Anfang des Kosmos, den Urknall errechnen lässt. Für Gott kann nur das unbestimmte "ist" gelten. Gott erfassen zu wollen, hat ja zum Atheismus geführt, der fragt: Wo ist er denn. Ein anders Denken entwickelt Ahad Milad Karimi, das sowohl dem christlichen Denken über Gott, sondern wohl auch dem Buddhismus nahe kommt. Ob er islamisches Denken vermittelt, ist allerdings fraglich.

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Diktator statt Meinung?

Ja, ich gebe zu, ich träume oft davon, ein Diktator zu sein und mit der Dummheit endlich Schluss zu machen. Was hilft es, wenn alle irgendwie eine Meinung haben und nichts Gescheites dabei herauskommt? Ein Diktator könnte sofort loslegen. Es wäre vieles einfacher, das Ganze wäre aus einem Guss. Und viele würden wahrscheinlich sagen, endlich einer, der sich etwas traut, wir hätten solche Ideen nicht gehabt.

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Ohne Gott wäre doch alles viel einfacher

Wir müssten uns nicht mit diesen komplizierten Religionen, deren Auseinandersetzungen wer nun Recht hat und dem spirituellen Durcheinander beschäftigen, bräuchten nicht in den Gottesdienst, könnten Sonntags ausschlafen, müssten uns den Fragen nach unserem Gott nicht stellen, der sich nicht zeigt, nicht eingreift und auch im Alltag nicht auftaucht. Wir brauchen doch keinen Gott, um unserem Leben ein Erklärungsmodell zu geben. Die Naturwissenschaften und die Psychologie erklären schon so vieles. Wer erklärt aber unsere Einzigartigkeit, dieses Innenleben das wir Seele nennen, wer will unsere Würde?

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Kunst macht etwas

Ein gebildeter Mensch – so war es einmal – nahm sich Zeit für einen Museumsbesuch, einen Gang ins Theater, in die Oper oder ins Konzert. Es gehörte einfach zum Bildungsbürgertum dazu, sich für die schönen Künste zu interessieren. Diese Zeit scheint vorbei zu sein. Dennoch sind Museen, Theater, Konzertsäle und Opernhäuser durchaus gut besucht. Was bewirken Kunst, Musik oder Theater? Begegnet man nicht mehr und mehr dem Phänomen, dass Unterhaltung gesucht und eine intensive Beschäftigung mit dem Dargebotenen verbrämt wird?

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Ich bin nicht meiner Meinung

Von Karl Marx stammt ein ironisch klingendes Bonmot, das das Phänomen von Meinung und Meinungsmache sehr gut erklären kann: „Wenn etwas sicher ist, dann, dass ich kein Marxist bin.“ Derjenige, der ein Gedankengebäude entwickelt, eine Lehre initiiert, ist keineswegs der, der dann in der Erzählung vom Begründer der Lehre die Person mit einer Meinung ist. Um dem Ursprung eines Meinungsmachers näher zu kommen, scheint es hilfreich zu sein, die Lehre oder Meinung von seinem Urheber zu trennen. Und der Lehre kommt man näher, wenn man sich nicht als Anhänger einer Meinung versteht.

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Warum an Ostern sich freuen?

Wie kann nach dem Karfreitag Freude aufkommen? Tod macht uns traurig, die Trauerzeit dauert zudem länger als drei Tage. Warum soll einer von den vielen Unschuldigen, die einem Justizmord zum Opfer gefallen sind, am Ostersonntag gefeiert werden? Der französische Polizist, der vor einigen Tagen ermordet wurde, hat in gleicher Weise sein Leben geopfert. Er wurde zwar hochgeehrt, aber nur beerdigt.

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