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Der Mensch ist mehr als eine Seele

Die Gegensätzlichkeit von Leben und Tod scheint auf den ersten Blick eindeutig und klar zu sein. Bei genauerer Betrachtung erweist sich diese scheinbare Eindeutigkeit als eine hochkomplexe Angelegenheit. Die Enthaltsamkeit von Bedeutungszuschreibungen bei der Betrachtung von Phänomenen erreicht auf diesem Feld die wohl höchste Hürde. Der Begriff der Seele erweist sich dabei als ein nur sehr beschränkt brauchbarer Begriff.

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Schulz traf Gerechtigkeitslücken nicht

Vorbeigeschossen: Gerechtigkeit war das Wahlkampfthema der SPD. Irgendwie ging es um Arm und Reich. Aber es geht um andere Gerechtigkeitslücken, die die Politik schließen könnte. Irgendwie haben Schulz und Wagenknecht am Thema vorbeigeschossen. hinsehen.net zielt genauer: auf den typischen Stress einer Dienstleistungsgesellschaft und die Digitalisierung

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Gerechtigkeit. Jedem Einzelnen seinen Platz

Die Ausgaben für Bildung und Forschung sollen massiv gesteigert werden. Das ermöglicht Selbstverwirklichung. Woher kommen aber die Potentiale, dass mehr Bildung nicht nur zu einem höheren Bruttosozialprodukt führt? Gerechtigkeit würde heißen, dass jeder sein Lebensglück verwirklichen kann.

 

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Rechts ist nicht in

Die Abgeordneten der AfD sitzen inzwischen im Bundestag. Viele sehen das als einen deutlichen Rechtsruck. Das ist kein deutsches Problem. In Ungarn, Polen, Frankreich, den Niederlanden und auch den USA sind solche Entwicklungen ebenso zu beobachten. Die Positionen der sogenannten Rechten wirken auf viele Menschen bedrohlich. Möglicherweise dienen die Zuschreibungen der anderen politischen Richtungen auch einer Problemverschiebung. Ungelöste Probleme, Aufgaben, die nicht angegangen wurden, werden auf diese Weise in Nebel gehüllt und die Aufmerksamkeit wird zu den Rechten geschoben.

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Las Vegas: Der Zynismus von Erklärungen

Was sind schon 59 Menschen? Wie viele Menschen sterben durch Kunstfehler der Ärzte, im Straßenverkehr, durch Suizid, an den Folgen der Umweltverschmutzung? Die Zahl 59 ist ein Zynismus. Ein solcher Zynismus durchzieht die Kommentare über terroristische Anschläge oder Amokläufe. Peter Sloterdijk ist mit seinem Werk „Kritik der zynischen Vernunft“ bekannt geworden, seine Thesen allerdings weniger. Es scheint zu peinlich, wenn eine Gesellschaft sich eingestehen muss, dass ein Massenmörder wie Stephen Paddock den Finger in die Wunde legt. Und auch das ist zynisch, weil die Tat eines Massenmörders durch eine solche Erklärung verharmlost wird.

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Das US-Unterbewusstsein: waffenstarrend

59 Tote - für was mussten sie sterben? Es waren keine Feinde, es waren Amerikaner wie der Todesschütze selbst. Es waren auch keine Verbrecher, die bestraft werden sollten, sondern Konzertbesucher. Für die Motivsuche muss die Inszenierung berücksichtigt werden. Ein Konzert als Kulisse für ein Blutbad, verbunden mit der Gewissheit, dass die Schüsse weltweit registriert werden

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