Verstehen

Rückblick auf 2024

366 Tage hatte ich in 2024 Zeit, mein Leben zu gestalten. Ich versetze mich nochmal in die verschiedenen, Situationen, die ich erlebt habe, um nachzuspüren, welche Stimmung sie hinterlassen haben.

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Wie kann Gott Mensch werden?

Das klingt erst einmal wie eine Provokation. Das gäbe ja den großen und kleinen Herrschern recht, die sich wie ein Gott aufplustern. Und wie soll der Schöpfer in einem Weltall mit Milliarden Milchstraßen in einem kleinen Menschlein Raum finden. Dazu zwei Überlegungen, die auch helfen, in etwa zu verstehen: Gott wird Mensch.

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Welchen Sinn macht Wandel für unser Leben?

Wir sind einem ständigen Wandel unterworfen. Mal wird er zur Last, mal ist er bedrohlich, mal ist er unbedingt notwendig, damit etwas Besseres entstehen kann. Das gilt auch für unser eigenes Leben. Weshalb ist Wandel sinnvoll?

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Mich im Nichtstun aushalten

Ich bin krank, mitten im Urlaub. Ich wollte schwimmen, in die Sauna gehen, um mein schwaches Immunsystem für den Winter fit zu machen. Ich muss mit dem Ärger fertig werden – oder mit dem Nichts-Tun?

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Blickerweiterung: Gott erahnen

Wer steht dahinter, hinter diesem Kosmos? Wer hat mich, ohne mich zu fragen, in diese Welt geschickt? Ich werde diese Welt unfertig verlassen. Gott, wenn er der Urheber ist, finde ich nicht in diesem Kosmos. Es braucht wohl Blickerweiterung. Der Advent verspricht so etwas.

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Selbstfürsorge - nur für mich?

Selbstfürsorge, ein aktuelles Modewort, das ich überall in den Medien lesen und hören kann, das auch immer wieder in Gesprächen auftaucht. Was heißt Selbstfürsorge genau? Ist damit Yoga, Wellness und mir einfach etwas Gutes tun gemeint? Wie kann ich dieses Wort von seiner Bedeutung her so verstehen, dass es mich nicht in die Irre führt?

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Kommentare (2)

  1. Lutz Brügmann am 24.12.2017
    Lieber Matthias,

    besten Dank für den Weihnachtsartikel "Menschwerdung - entwürdigend".
    Heute am Heiligen Abend habe ich ihn noch einmal gelesen.

    Das Wort "Menschwerdung" im Zusammenhang mit der bewundernswerten Arbeit von Moritz mit Ashkali habe ich n i e abwertend verstanden in dem Sinne, dass diese
    menschen k e i n e vollwertigen Menschen waren, bevor Moritz (u.a.) mit Ihnen zusammen lebte!

    Für mich bedeutete das Wort "Menschwerdung": Ihnen die Würde eines Menschen zurückgeben, die andere (auch wir) ihnen genommen haben.
    Die Idee der Menschenwürde hat - wenn ich dies richtig sehe - historisch tiefreichende Wurzeln. Sie finden sich im frühen Judentum und im Christentum.
    Es ist also unsere Aufgabe, allen Menschen, denen wir diese Würde genommen haben, ein kleines Stückchen zurück zu geben.
    Und das habe ich im Sommer gesehen - diesen Transitbereich, diesen Ort des Übergangs,
    diesen Raum der Menschwerdung.

    Frohes Fest und alles Gute für das Jahr 2018

    wünscht

    Lutz
  2. Christian S. am 27.12.2017
    Hi Matthias,

    die Beschreibung der Geburtsszene ist schon recht drastisch aber wohl auch seahr realistisch ("spot on"). So schlimm habe ich sie mir eigentlich bisher nie ausgemalt, aber dennoch sie stimmt wahrscheinlich.

    Wenn Du schreibst: "Diese Vorstellung von der armen Flüchtlingsfamilie im Stall hat nichts mit meiner weihnachtlichen Realität zu tun", so bleibt Dir (oder jedem anderen) natürlich unbenommen auch an Hl. Abend mal im nahegelegenen Park oder unter der Brücke einen Obdachlosen aufzusuchen, oder auch bei der Banhofsmission vorbeizuschauen, oder auch im Krhs. auf den Stationen singen zu gehen (dafür braucht's natürlich Gleichgesinnte, klar). Genug Gelegenheiten also, an diesem speziellen Tag (oder aber auch auf längere Dauer) aktiv zu werden, so wir ja auch hier im Bericht mit den Kosovo Roma geschildert wird.

    Dass Weihnachten und das Feiern davon trotzdem ein wenig Freude über die Geburt beinhalten kann (und soll) darf und sollte man den Christen nicht nehmen wollen. Wie so oft im Leben kommt es auf die richtige Balance an.

    Vielen Dank für Deine inspirierenden Gedanken!
    Gruss
    Christian

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