Musik statt Smartphone

Es ist eigenartig, wenn eine Bildungsministerin 5 Milliarden Euro zur Verfügung stellt, damit die Schulen bestens digital ausgestattet werden können. Wenn aber die Bedeutung von Musik auf die Entwicklung des Kindes, die bestens mit wissenschaftlichen Fakten belegt werden kann, ins Gespräch kommt und finanzielle Mittel für die Musikförderung eingefordert werden, wird reflexartig die Notwendigkeit betont,…

Noch mehr Gewalt, wenn Gott eingreifen würde

Nachdem es weniger Kriegsmeldungen aus Syrien gibt, bleibt die Frage, warum es in Aleppo soviel Tote geben musste. Russland sitzt mit dem Iran auf der Anklagebank. Viele denken wohl auch, dass Gott hätte eingreifen müssen, um die Unschuldigen und die Kinder zu retten. Der Wunsch ist verständlich. Die Forderung, dass Gott die Folgen menschlicher Gewalt…

Schönheit des Alltäglichen

Menschen langweilen sich, Menschen fühlen sich einsam, es erscheint alles grau in grau. Als Mittel gegen das Alltägliche, Normale, Durchschnittliche werden Herausforderungen und starke Reize gesucht. Doch schnell ist das Außergewöhnliche Standard geworden und neue, besondere Erfahrungen werden angestrebt. Aus einer anderen Perspektive heraus betrachtet bedeutet dies, dass das Alltägliche abgewertet und dem Kleinen, Unscheinbaren…

Dem Nichts entkommen

Was ist eigentlich das Böse? Wir erleben es als wirkmächtig. Es definiert sich als Gegensatz zum Guten. Etwas ist böse, weil es gegen das Gute angeht. Da nur das Gute von Dauer sein kann, das Böse aber nicht, muss das Böse das Gute mit in die Nichtigkeit ziehen, denn sonst hätte es zumindest Anteil am…

Immer wieder gleich und doch schön

Es gibt Dinge, die tuen wir jeden Tag. Zähne putzen die meisten wohl morgens und abends. Die Zahnbürste bindet unsere Aufmerksamkeit beim alltäglichen Ablauf kaum. Wenn die Borsten vom häufigen Putzen ihre aufrechte Haltung verloren haben, wird die alte Zahnbürste durch eine neue ersetzt. Dass ein solch alltäglicher Gegenstand als schön bezeichnet werden könnte, erscheint…

Papst Franziskus an junge Menschen aus New York

Papst Franziskus hat in der Enzyklika „Amoris Laetitia“ auf den säkularen Lebensstil vieler junger Menschen geantwortet. Er plädiert dafür die Freude an der Liebe neu lebendig werden zu lassen und sich nicht mit Mentalitäten abzufinden, die dem entgegenstehen. Damit trifft er genau den Zeitgeist New Yorks, der unter anderem in den Serien „Girls“ und „How I Met Your Mother“ auftaucht.