Theologie und Spiritualität des Betens

Der Glaubensschwund in der westlichen Welt infolge fortschreitender Säkularisierungsprozesse, die Unmöglichkeit vieler, in der Postmoderne zur Ruhe zu kommen sowie eine permanente Bilder- und Reizüberflutung — das alles sind Kennzeichen einer Entwicklung, die das Beten zusehends in Frage stellen und zu Recht von einer Krise des Betens in unserer Gesellschaft sprechen lassen. Gegen diese Dynamiken kann das Gebet akzentuiert werden und zum Grundakt christlicher Existenz zurückführen.

Hunger ist gut fürs Gehirn

Warum sollte es mir gut tun, absichtlich auf etwas Gutes zu verzichten? Rein moralisch betrachtet kann es doch nicht richtig sein, absichtlich und ohne Not einen Mangel zu wählen, wenn die entsprechenden Güter mir im Überflüss zur freien Verfügung stehen. Und doch merken wir intuitiv: Manchmal kann Verzicht Gutes bewirken. Die positive Wirkung von Fasten…

Den Kopf hängen lassen

Was bringt uns die Zukunft? Kann man etwas, was noch gar nicht ist, wie ein konkretes Phänomen wahrnehmen und behandeln? Im Grunde genommen müsste man darüber schweigen. Dennoch drängt es uns, ein Wissen über das zu erlangen, was uns auf unserem Weg, den wir gehen, begegnen wird, damit wir vorbereitet sind und so reagieren können,…

Christliches Denken: Suche nach der Begegnung

Wenn auch die großen Entwürfe an ihr Ende gekommen sind, Glauben gibt es noch und er beginnt immer wieder neu. In der säkularen und postreligiösen Zeit richtet er sich – vor allem bei den jungen Menschen – weniger an kulturellen Traditionen und formalen Ausprägungen aus. Er geht neue Wege. Dabei stehen Beziehung und Begegnung im Mittelpunkt.

Middelburg

Der Kirchturm von Middelburg ist mit seinen 91 Metern fast auf ganz Walcheren zu sehen. Dieser Turm steht zwischen zwei Kirchen, links die Nieuwe Kerk und rechts die Koorkerk. In der Nieuwe Kerk versammelt sich die holländische reformierte Kirche, in der Koorkerk die Remonstranten, eine Richtung, die den strikten Vorsehungsglauben Calvins ablehnt. Sie trennte sich…

Säkulares Denken: Suche nach dem Ich

Der Beginn des 21. Jahrhunderts ist im Westen gekennzeichnet durch das Ende der großen Entwürfe. Traditionen, die bisher getragen haben, verblühten im vorherigen Jahrhundert. Auch Religion und Aufklärung spielen keine große Rolle mehr. Stattdessen orientiert man sich an sich selbst.

Lächeln und das revolutionäre Lebensgefühl

Jedem erscheint es offensichtlich, dass ein Lächeln Ausdruck von Freude oder Freundlichkeit ist. Es wird positiv bewertet und man ist sich sicher, dass es so etwas wie das Lächeln schon immer gegeben hat. Doch dieses Denken ist ohne den Zahnarzt gedacht. Ein Phänomen wie das Lächeln galt lange Zeit nicht als aristokratisch, man beherrschte sich,…