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Der Materialismus braucht ein Update: eine neue Metaphysik

Die Naturwissenschaften haben uns im 20. Jahrhundert entscheidende neue Erkenntnisse gebracht. Der Raum kann sich krümmen, das Weltall stammt aus einem Urknall, das Atom ist kein Kügelchen, Energie ist die Grundsubstanz des Universums. Diese Welt muss von den Materialisten besser erklärt werden.

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Es ist soweit: Umzug ins Augustinum

umziehen, umdenken, umkehren, umbrechen, umlenken, umsteigen, umorganisieren, umorientieren… und noch Vieles mehr kommt auf mich zu. Es ist aufregend, spannend und anregend bis ich im Augustinum angekommen bin.

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Um uns droht das Nichts?

Ich habe den Willen zu leben, morgen noch und weiter. Diesen Willen brauche ich, sonst falle ich ins Nichts. Mobbing und Krieg drohen mir damit. Ich soll nicht mehr existieren. Ich muss, ich will nicht dem Nicht-Mehr anheimfallen. Was wird aus dem Nichts, in das Mobbing und Krieg treiben?

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Nur das Gute bleibt am Ende übrig

Sind wir Verlierer, weil die Gewalt das letzte Wort zu haben scheint? Steht auch am Ende der Kriegsgott, dem so viele Menschen- und Geldopfer dargebracht werden, als Sieger da? Müssen wir resignieren? Oder bleibt am Ende doch das Gute?

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Bicoins: Wie Zigaretten 1945 oder Tulpenzwiebeln 1635

Der Hype um Bitcoin und Co ist rekordverdächtig. Von Dezember 2014 stieg der Kurs für einen Bitcoin von 263 auf 90.518 Euro im Dezember 2024. In nur 10 Jahren das 340+fachte des Ausgangswertes, dass dürfte für die meisten Menschen unfassbar sein. Aber in der Geschichte gibt es gleich mehrere Beispiele derartiger Preisentwicklungen.

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Party for one

In diesem Jahr verbringe ich den Jahreswechsel zum ersten Mal alleine zu Hause. Ich war nie ein großer Silvesterfan. Den Wirbel um den letzten Tag des Jahres kann ich schon lange nicht mehr nachempfinden. Dennoch war ich die letzten Jahre immer eifrig darum bemüht, den Silvesterabend “standesgemäß” zu zelebrieren. Große Silvesterparty mit heftigen Kater am nächsten Tag, entspannter Raclette-Abend mit Freunden oder Neujahrswünsche, die zu einer spontanen Hausparty bei den Nachbarn geführt haben.

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Kommentare (2)

  1. Lutz Brügmann am 24.12.2017
    Lieber Matthias,

    besten Dank für den Weihnachtsartikel "Menschwerdung - entwürdigend".
    Heute am Heiligen Abend habe ich ihn noch einmal gelesen.

    Das Wort "Menschwerdung" im Zusammenhang mit der bewundernswerten Arbeit von Moritz mit Ashkali habe ich n i e abwertend verstanden in dem Sinne, dass diese
    menschen k e i n e vollwertigen Menschen waren, bevor Moritz (u.a.) mit Ihnen zusammen lebte!

    Für mich bedeutete das Wort "Menschwerdung": Ihnen die Würde eines Menschen zurückgeben, die andere (auch wir) ihnen genommen haben.
    Die Idee der Menschenwürde hat - wenn ich dies richtig sehe - historisch tiefreichende Wurzeln. Sie finden sich im frühen Judentum und im Christentum.
    Es ist also unsere Aufgabe, allen Menschen, denen wir diese Würde genommen haben, ein kleines Stückchen zurück zu geben.
    Und das habe ich im Sommer gesehen - diesen Transitbereich, diesen Ort des Übergangs,
    diesen Raum der Menschwerdung.

    Frohes Fest und alles Gute für das Jahr 2018

    wünscht

    Lutz
  2. Christian S. am 27.12.2017
    Hi Matthias,

    die Beschreibung der Geburtsszene ist schon recht drastisch aber wohl auch seahr realistisch ("spot on"). So schlimm habe ich sie mir eigentlich bisher nie ausgemalt, aber dennoch sie stimmt wahrscheinlich.

    Wenn Du schreibst: "Diese Vorstellung von der armen Flüchtlingsfamilie im Stall hat nichts mit meiner weihnachtlichen Realität zu tun", so bleibt Dir (oder jedem anderen) natürlich unbenommen auch an Hl. Abend mal im nahegelegenen Park oder unter der Brücke einen Obdachlosen aufzusuchen, oder auch bei der Banhofsmission vorbeizuschauen, oder auch im Krhs. auf den Stationen singen zu gehen (dafür braucht's natürlich Gleichgesinnte, klar). Genug Gelegenheiten also, an diesem speziellen Tag (oder aber auch auf längere Dauer) aktiv zu werden, so wir ja auch hier im Bericht mit den Kosovo Roma geschildert wird.

    Dass Weihnachten und das Feiern davon trotzdem ein wenig Freude über die Geburt beinhalten kann (und soll) darf und sollte man den Christen nicht nehmen wollen. Wie so oft im Leben kommt es auf die richtige Balance an.

    Vielen Dank für Deine inspirierenden Gedanken!
    Gruss
    Christian

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