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Der Weg zu mir selbst: Leukämie und ich, Teil 8

Nach einem halben Jahr krankheitsbedingten Stillstand, konnte ich es kaum erwarten, endlich wieder unterwegs zu sein. Meinen Bewegungsradius erweitern, unterwegs sein in Alltag und Berufsleben, mich wieder vorwärtsbewegen, anstatt des Gefühls des auf der Stelle Stehens. Doch auch wenn ich physisch das Gefühl hatte, auf der Stelle zu stehen, hat sich in mir viel bewegt.

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Fußball: Das Jenseits berühren – heilige Augenblicke

Fußball weckt Emotionen. Glück auf der einen Seite, Niedergeschlagenheit auf der anderen. Zugleich das Wissen, dass der Ball nicht mehr zurückzuholen ist. Wenn es der oberste Richter „gibt“, dann ist die Wirklichkeit anders. Im Vergleich zu anderen Sportarten hat der Fußball noch etwas, an dem die Zuschauer teilhaben wollen.

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Fußballgöttin und Patron der Fußballer

Fußballer haben eine Schicksalsgöttin, die dann doch noch den Ball ins Tor lenkt. Für Deutschland hat sie schon mal in letzter Minute eingegriffen. Die Journalisten sprechen von einem Fußballgott. Es war aber immer schon eine Göttin. Die Frauen haben das erfahren, als sie endlich auch auf dem Rasen ankamen. Wie jede Gottheit verbirgt sie sich lieber als dass sie sich zeigt. Dafür bräuchte sie Propheten.

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Die Krankheit beim Namen nennen: Leukämie und ich, Teil 7

Als die Diagnose Akute Myeloische Leukämie (AML) kam, hat sich mein Umfeld schwer damit getan, die Krankheit beim Namen zu nennen. Etwas nicht auszusprechen, macht es weniger real und somit weniger gefährlich und beängstigend. Es ist schließlich nicht nur eine Krankheit, es ist DIE KRANKHEIT.

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Warum Geld unser Leben vereinfacht

Geld entscheidet, wie ich wohne oder wohin ich in Urlaub fahren kann. Geld macht Vieles vergleichbar. Ich kann den Wert einer Urlaubsreise mit dem eines Rasenmähers vergleichen. Mit Geld tausche sogar Lebenszeit in etwas, das ich besitzen oder mieten kann. Unser Leben wird durch Geld vereinfacht.

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Kommentare (2)

  1. Lutz Brügmann am 24.12.2017
    Lieber Matthias,

    besten Dank für den Weihnachtsartikel "Menschwerdung - entwürdigend".
    Heute am Heiligen Abend habe ich ihn noch einmal gelesen.

    Das Wort "Menschwerdung" im Zusammenhang mit der bewundernswerten Arbeit von Moritz mit Ashkali habe ich n i e abwertend verstanden in dem Sinne, dass diese
    menschen k e i n e vollwertigen Menschen waren, bevor Moritz (u.a.) mit Ihnen zusammen lebte!

    Für mich bedeutete das Wort "Menschwerdung": Ihnen die Würde eines Menschen zurückgeben, die andere (auch wir) ihnen genommen haben.
    Die Idee der Menschenwürde hat - wenn ich dies richtig sehe - historisch tiefreichende Wurzeln. Sie finden sich im frühen Judentum und im Christentum.
    Es ist also unsere Aufgabe, allen Menschen, denen wir diese Würde genommen haben, ein kleines Stückchen zurück zu geben.
    Und das habe ich im Sommer gesehen - diesen Transitbereich, diesen Ort des Übergangs,
    diesen Raum der Menschwerdung.

    Frohes Fest und alles Gute für das Jahr 2018

    wünscht

    Lutz
  2. Christian S. am 27.12.2017
    Hi Matthias,

    die Beschreibung der Geburtsszene ist schon recht drastisch aber wohl auch seahr realistisch ("spot on"). So schlimm habe ich sie mir eigentlich bisher nie ausgemalt, aber dennoch sie stimmt wahrscheinlich.

    Wenn Du schreibst: "Diese Vorstellung von der armen Flüchtlingsfamilie im Stall hat nichts mit meiner weihnachtlichen Realität zu tun", so bleibt Dir (oder jedem anderen) natürlich unbenommen auch an Hl. Abend mal im nahegelegenen Park oder unter der Brücke einen Obdachlosen aufzusuchen, oder auch bei der Banhofsmission vorbeizuschauen, oder auch im Krhs. auf den Stationen singen zu gehen (dafür braucht's natürlich Gleichgesinnte, klar). Genug Gelegenheiten also, an diesem speziellen Tag (oder aber auch auf längere Dauer) aktiv zu werden, so wir ja auch hier im Bericht mit den Kosovo Roma geschildert wird.

    Dass Weihnachten und das Feiern davon trotzdem ein wenig Freude über die Geburt beinhalten kann (und soll) darf und sollte man den Christen nicht nehmen wollen. Wie so oft im Leben kommt es auf die richtige Balance an.

    Vielen Dank für Deine inspirierenden Gedanken!
    Gruss
    Christian

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