Zusteigen ins Land einer neuen Philosophie, Foto: hinsehen.net E.B.

post - materialistisch

Wir sind nach 400 Jahren erfolgreicher Naturwissenschaften in eine neue Epoche eingetreten. Wir wissen sehr viel über die Materie. Gerade mit diesem Wissen sind wir zum größten Problem für die Biosphäre geworden. Der Ausweg: Ein neues Verhältnis zum Lebendigen, um uns wieder als Teil, nicht bloß als Nutzer der Biosphäre erleben.

Wir überleben nur mit den Pflanzen, Pilzen und Tieren – und bekommen es nicht hin. Die Durchschnittstemperatur steigt weiter und immer mehr Lebewesen haben keine Chance mehr – wegen uns.

Es hängt an unserer Freiheit. Denn nur noch der Mensch entscheidet über die Zukunftschancen von Pflanzen, Pilzen und Tieren. Die Freiheit tritt in eine neue Epoche – alles was ich tute, hat Auswirkungen nicht nur auf andere Menschen, sondern auf viele Lebewesen. Von uns hängt es allein ab, was aus der Evolution wird.  

Post-materialistisch heißt auch, mit dem Internet, vernetzt, viele Wissens- und Kompetenzknoten. Hier wird einer geknüpft. Viele andere sind notwendig. Führen wir die Crowd-Intelligenz zusammen. Es liegt alles bereit, wir müssen es nur zusammenfügen, damit wir handlungsfähig werden. Das erfordert Philosophie – Die Grundlagen erarbeiten, die langfristige Entscheidungen ermöglichen, mit denen die Herausforderungen geschultert und das Menschsein neu bestimmt werden kann. 
Hier erste Beiträge, die den Weg in eine neue Bestimmung des Menschen eröffnen:

Alt gewordenes Gehirn - alt gewordene Philosophie

Nicht nur Gehirne werden alt, auch philosophische Entwürfe haben einen Lebenszyklus und dann sind sie verbraucht. Der Materialismus, der mal die Naturwissenschaften auf den Weg geschickt hat, ist für Umweltkrise, das Aushungern der vielen Kriege, für einen neuen Bildungselan zu lahm geworden. Wie kommen wir zu einer neuen Philosophie, die die Fundamente legt, damit wir aus den ungelösten Problemen in eine lebenswertere Zukunft geleitet werde. Hier zum Weiterlesen:

Warum eine materialistische Kultur die Religion verliert

Die Kirchenaustritte bestimmen das Erscheinungsbild der Kirchen. Religiöse Institutionen sind in einer Kultur, die auf Naturwissenschaften und Technik aufbaut, nicht gut aufgehoben. Diese baut auch keine Kirchen, sondern Zweckbauten. Warum ist das so? Naturwissenschaften sind in Kulturen möglich, in denen es keine heiligen Quellen gibt und in denen die Unwetter von Meteorologen erklärt werden können. Denn um den Dingen auf den Grund zu gehen, muss man einen göttlichen Einfluss ausschließen. „Etsi Deus non daretur“, „als ob es Gott nicht gebe“, war die Prämisse, mit der die Naturwissenschaften starteten. Was man nicht sucht, findet man auch nicht: Hier zum Weiterlesen

Die Freiheit ist global geworden

Wenn der Mensch der einzige Bestimmer ist, wie es mit der Erde weitergeht, dann entscheidet er inzwischen allein, welche Pflanzen und Tiere noch Lebensraum finden und wie er mit den Naturschätzen, den Rohstoffen und Energieträgern umgeht. Er ist also mit seinem zentralen Vermögen, in seiner Freiheit gefragt - weltweit. Freiheit muss neu vermessen werden. Hier zum Weiterlesen

In Vorbereitung:

nachmaterialistische Philsophie ist möglich

Die Philosophie ist nicht fertig. Neue Herausforderungen erfordern neues Denken. Neue Horizonte entlocken dem menschlichen Geist neue Denkmodelle. Die ermöglichen, langfristige Entwicklungen einzuleiten, die dann zu Bibliotheken, zum Bau von Autobahnen und Kraftwerken, zur Einrichtung von Gerichten, Parlamenten und Versicherungsanstalten führen. Wir brauchen eine neue Philosophie, um die Umweltprobleme zügig anzugehen, die Totalüberwachung in den digitalen Kommunikationsräumen abzustellen, den Sinn der Arbeit angesichts Künstlicher Intelligenz neu zu bestimmen. Die anstehenden Weichenstellungen können nicht durch Würfeln gefunden werden, sondern nur auf der Basis solider Denkmodelle. 


Kategorie: Module

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