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Generation Z

Eine neue Generation tritt auf die Bühne, mit vorsichtigen Schritten, tastend, nur zögernd ihre berufliche Zukunft ergreifend. Sie scheint eingehüllt und auch abgeschirmt in Sozialen Netzwerken, in denen Erwachsene nicht unterwegs sind. Von diesen sind sie umworben, vor allem wenn es um die Besetzung von Ausbildungsplätzen geht.

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Anders als die Eltern es sich vorstellen

Die Eltern wünschen sich Kinder mit Universitätsabschluss, den jedoch viele, trotz guter Abiturnote, nicht schaffen.
Diese Generation will ihren Weg nicht mehr durch Leistung sicherstellen, sie sucht eine sinnvolle Tätigkeit, die Platz für das Private lässt. Die Vermischung von beruflicher und privater Zeit, die viele an ihren Eltern beobachtet haben, übernehmen sie für sich nicht.

Mehr individuelle Begleitung

Die Generation braucht, so fremd sie den Personalverantwortlichen und Ausbildern erscheinen mag, einen anderen Zugang als noch die Generation Y. Maria Schmitz beschreibt das Verhältnis zu Ausbildung bzw. Studium und verbindlicher Festlegung:
„Ein wichtiger Aspekt dieser Generation ist das Überangebot an Möglichkeiten. Das fördert natürlich die Einstellung, mal etwas zu beginnen und falls es einem doch nicht entspricht, sich wieder einen anderen Weg zu suchen. Es fühlt sich so an, als wäre die Zeit ewig und daher ist es in Ordnung, sich genug Zeit für die Suche seiner Passion zu nehmen. Das erfordert aber keine tatsächliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbst, sondern häufig wird das erst beste Angebot, mit der Option auf Trennung, angenommen. Klar, hängt auch das mit der finanziellen Sicherheit zusammen, in die sie eingebettet wurden. YouTube fungiert als Mentor.“ 

Die folgenden Beiträge sind in Kooperation mit "weiterbildung live" entwickelt. Trainingseinheiten für Einstellungs- und Fördergespräche, für Potentialanalyse von Auszubildenden und Trainees, für eine auf die Generation Z abgestimmte Begleitung mit Gesprächsmethoden wie für die Auflösung spezifischer Konflikte sowie für die Strukturierung von Entscheidungssituationen können gebucht werden.

1.      Generation Z – ihre vorsichtigen Schritte ins Leben

Sie sind still, verhalten, trauen sich nicht viel zu. Ihre Eltern waren immersprungbereit zu helfen, sie hatten wenige Erfahrungen mit Risiken. Sie wissen, dass sie gebraucht werden. Deshalb müssen sie sich nicht festlegen. Da sie sich viel weniger als vorausgehende Generationen ausprobieren konnten, sind sie schlecht auf ihre Entscheidungssituation vorbereitet. Ihnen bietet sich eine unübersehbare Bandbreite von Möglichkeiten, die eher zum Wechseln als zum sich-Festlegen einlädt. Zudem wird ihnen gesagt, dass sich sowie in den beruflichen Anforderungen alles ändert. Da sie über 24 Stunden online mit ihrer Clique verbunden, scheinen sie für Erwachsene kaum erreichbar. Wie finden sie ihren Platz? Weiter lesen  

2.   Arbeit, die Vorstellungen der jungen Generation

Als Kinder meist leistungsorientierter Eltern verfolgen die Zwanzigjährigen ein anderes Konzept. Die Arbeit soll nur einen Teil des Lebens bestimmen und durch Freundschaften, Partnerschaft und Freizeit in Zaum gehalten werden.  Hier weiterlesen 

3.  "Das hätten wir uns nie getraut"

Warum Erwachsene unwillig auf das Verhalten der Zwanzigjährigen reagieren, wenn diese zu spät am Arbeitsplatz erscheinen, bei Schwierigkeiten schnell abbrechen, ökologisch leben wollen, aber mehr Flugkilometer absolviert haben als mancher Erwachsener. Hier weiterlesen

4.   Abitur und orientierungslos
Warum die Schule nicht auf eine Entscheidung vorbereitet und die jungen Leute deshalb oft ein Jahr brauchen, um sich fauf ein Studienfach festzulegen. Grund ist die Vorgabe möglichst hoher Abiturientenzahlen. Das Abitur garantiert deshalb nicht mehr, ein Studium erfolgreich abzuschließen. Vier junge Leute analysieren die krasse Fehlsteuerung des Schulssystems. Hier weiterlesen

5. So geht es nicht weiter   in Vorbereitung


6.   Immer verbunden – das Smartphone wird zum KörperteilWeiter lesen

7.    Die Studierenden, warum sie zu Haus wohnen bleiben    

Frühere Generationen waren Nestflüchter, heute bleiben sie lieber in ihrem Umfeld, ihrer Clique und wohnen, auch aus Kostengründen, weiter bei ihren Eltern: Weiter lesen:

8.   Kein Priesternachwuchs aus der Generation Z

Priester werden ist ein Lebensentwurf. Auch wenn man zuerst studiert und sich prüft, ob es tatsächlich "der Beruf" ist, man geht auf eine lange Strecke. Das ist für eine Generation, der man immer wieder gesagt hat "Alles ändert sich" stell Dich darauf ein, dass Du Dich merhfach beruflich neu oreintieren musst, keine Wahlmöglichkeit. Hinzu kommt der Zustand der Katholischen Kirche in Deutschand, der eine Wahl fast unmöglich macht. Hier weiter lesen

 

 


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