Die Kräfte, die der AFD zu mehr Anhängerschaft verhelfen, zeigen sich nicht zuletzt darin, dass diese Partei bisherige Nichtwähler mobilisieren kann. Sie gibt denen eine Stimme, die sich nicht vertreten fühlen. Nicht anders sind die etablierten Parteien gestartet, die Liberalen als Partei des Bürgertums, das die Adelsherrschaft abgelöst hat, die Sozialdemokraten als Partei der Arbeiterschaft, die Grünen als der einer nachwachsenden Generation, die ihre Zukunft schwinden sah, die Linke die der sich abhängten fühlenden Bürger der Neune Bundesländer. Auch die CDU hat eine solche Vorgeschichte. Ihre Gründer nach dem Krieg kamen aus dem Zentrum, das die Katholiken repräsentierte, die im Kaiserreich von höheren Positionen, nicht zuletzt im Staat, ausgeschlossen waren. Keine dieser Bewegungen hatte so viel Unterstützung der jeweils etablierten politischen Klasse wie die AFD.
1. Die AFD setzt Themen: Migration, Sicherheit, zu viel Einfluss der EU. Besonders gut ist sie darin, das Nichthandeln der Regierenden bewusst zu machen. Ihre Wähler brauchen dazu keine weiteren Informationen, sie wissen aus ihrem Alltag, worum es geht.
2. Die Islamisten sind auch optimale Wahlhelfer. Sie zeigen den Wählern der Parteizeigen, dass diese Recht haben. Deren Landsleute, also der weitaus größte Teil der Migranten, überlassen es der Polizei, die Täter ausfindig und damit zu einem Problem der Deutschen zu machen. Das erklärt, warum die Partei den Zugewanderten gegenüber nicht freundlich sein können.
3. Sicherheit: Auch hier bestimmen die Islamisten das Image der Migranten, denn sie erhalten sehr vielmehr Aufmerksamkeit als die, die sich integriert haben. Geschätzt 80% der Sendezeit und der Zeitungsartikel werden den Attentätern gewidmet. Dass Deutschland ohne Migranten gar nicht mehr funktionieren würde, wird in Nebensätzen versteckt. Damit sind wir bei den größten Wahlhelfern der AFD,
4. ARD und ZDF verfügen über ein großes Entrüstungspotential. Es ist viel einfacher, die Gefühle der Zuschauer zu bedienen als die Kräfte zu unterstützen, die neue Lösungen für eine Gesellschaft suchen, die bereits von Künstlicher Intelligenz umgeformt wird. Da machen es die AFD-Funktionäre es den Journalisten auch einfach. Die Negativberichterstattung bewirkt allerdings, dass Gutes beabsichtigt ist, aber nicht klug. Man hat ja so recht. Wie kann aus Gutem Schlechtes folgen. So gut ist das angestrebte Gute nämlich nicht. Die Sendungen und Artikel treffen genauso die Wähler wie die Funktionäre dieser Partei. Diese fragen sich, ob die Probleme, mit deren Benennung die AFD ihre Wähler gewinnt, von den Etablierten überhaupt wahrgenommen werden. Z. B. dass wenn Freiheit ein so hoher Wert ist, wenige Migranten diese durch Gewalt außer Kraft setzen können. Wer dann noch die Wähler mit den Funktionären der Partei gleichsetzt, muss sich über den Wahlerfolg nicht wundern.
5. Wenn dann noch die Regierungsarbeit fast nur kritisch dargestellt wird, bleibt den Wählern, z.B. den Arbeitern, doch nichts Anderes übrig, als diese Partei zu wählen. Man könnte jetzt feststellen: Es war doch nicht falsch, Privatsender zuzulassen.
6. Die Versäumnisse der Politik müssen hier nicht wieder ausgebreitet werden.
7. Die Versuche, über den Verfassungsschutz die AFD zu schwächen, zeigt nur, dass sie sich ihr politisch nicht gewachsen fühlen. Wer wählt eine Partei, die scheinbar keine Kraft hat, etwas zu bewirken und sich auf juristische Tricks setzt. Warum nicht die Partei wählen, die an Kraft gewinnt und verspricht, die Probleme anzugehen.
Die regierenden Parteien brauchen nur die Themen der AFD durchzugehen und sich zu fragen, wie sie diese aufgreifen. Wenn sie es weiterhin bei der Kritik dieser Partei belassen, machen sie ihren politischen Gegner stärker.
Die regierenden Parteien brauchen nur die Themen der AFD durchzugehen und sich zu fragen, wie sie diese aufgreifen. Wenn sie es weiterhin bei der Kritik dieser Partei belassen, machen sie ihren politischen Gegner stärker.
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