Das Buch „Nur Mut“ von Stephan Sigg für Jugendliche ab 12 Jahren hat mich auf die Idee gebracht, einmal über den Mut nachzudenken, den Erwachse brauchen. Er sollte früh eingeübt werden.
Viele Problemfelder nehmen wir mit ins Neue Jahr. Krieg ist die größte Herausforderung. Wir fühlen uns ohnmächtig. Aber wir müssen anfangen. Der Papst schlägt eine langfristige Strategie vor.
Vor mir selbst oder sogar vor einem himmlischen Gericht stehe ich mit meinem ganzen Leben. Ich muss schon vorher gegenüber mir selbst Rechenschaft ablegen – über das, was ich gemacht, was ich verbockt, was ich Anderen Böses angetan habe.
Ich höre 10 jungen Menschen zu. Sie erzählen von ihrer Suche nach Gott. In meiner Generation hätte ein solcher Weg in einen Orden oder in ein Priesterseminar geführt. Nur will in dieser Kirche Priester werden. Dazu meine Reflexion nach über 50 Jahren Priester in einem Orden.
Die Heranwachsenden und jungen Erwachsenen stehen meist allein vor der Herausforderung, eine verlässliche Orientierung zu finden. Sie werden auch weitgehend von den Kirchen allein gelassen. Wo bräuchten die Heranwachsenden die Ressource „christliche Gemeinde“?
Sie sind die jungen Menschen zwischen 20 und 30 Jahren. Generation Z werden sie genannt. Sie wollen, so wird ihnen unterstellt, am liebsten nur 4 Tage in der Woche arbeiten und nicht richtig in die Verantwortung einsteigen. Als Großmutter musste ich diese Einschätzung überprüfen