· Die Abgeordneten seiner Partei waren bisher von dem Präsidenten abhängig, weil er die Zugmaschine war, die ihnen den Sitz gegeben, die Stimme aber genommen hat. Wenn man mit Trump die Wahlen verliert, verliert er den Rückhalt seiner Partei.
· Wer seine Macht von den Wählern abhängig macht, die „Amerika wieder groß“ sehen wollen, fällt tiefer als der, der Politik im Alltagsgeschäft in kleinen Schritten betrieben hat. Die bescheidene Art Joe Bidens, auch gute Erinnerungen an Barak Obama und Bill Clinton ermöglichten es vielen Amerikanern, demokratischen Kandidaten ihre Stimme zu geben.
Die Herausforderungen wachsen
Wenn man von weiteren Kapriolen Trumps redet, die Schwierigkeiten werden ihn immer mehr Fesseln anlegen:
· Persien wird ihn nicht ohne massive Zugeständnisse aus dem Schwitzkasten entlassen.
· Der Nimbus der US-Marine ist schon verflogen. Bisher haben die USA die Handelswege offenhalten können. Das ist die Aufgabe von 8 Flotten, die auf allen Meeren präsent sind und denen jeweils Häfen befreundeter Staaten zur Verfügung stehen. Der Dollar braucht, um Weltwährung zu bleiben, die Herrschaft der USA über die Handelsrouten.
· Wenn der US-Präsident demnächst an internationalen Konferenzen teilnimmt, wird er als Verlierer nicht mehr bestimmend auftreten können. Er wird zu viel mehr Kompromissen gezwungen werden.
· Die Tech-Unternehmen der USA werden zum Risiko: Die Künstliche Intelligenz braucht sehr viel Strom, denn für jeden Aufruf müssen große Datenmengen durchforstet werden. Das erfordert hohe Investitionen in die Hardware, also in die Serverparks, wenn die KI von allen Industriebetrieben gemietet wird. Wenn die Vermietung der Software + Bereitstellung der technischen Kapazitäten nicht so lukrativ wird, dass die hunderten Milliarden, die die Konzerne als Kredite aufnehmen müssen, refinanziert werden können, bricht der entscheidende Industriezweig der USA zusammen. Hinzu kommt das riesige Haushaltsdefizit.
· Ob ein Präsident aus den Reihen der Demokraten diese Hinterlassenschaft Trumps aufarbeiten wird, hängt nicht mehr von dem Einlenken des jetzigen Präsidenten ab, sondern wie China dieses Wahlergebnis ausnutzen wird. Mit größerer Kooperationsbereitschaft können die USA nicht rechnen. Sie werden auch nicht in der Lage sein, Taiwan vor dem Zugriff des kommunistischen Chinas zu bewahren.
· Den Europäern werden die USA nicht mehr solche Daumenschrauben anlegen können.
· Putin ist einen wichtigen Verbündeten los, denn die Demokraten stehen nicht für eine russlandfreundliche Politik.
Ein großer Stern, der abstürzt, ist nur schwer aufzuhalten.
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