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Schönheit des Alltäglichen

Menschen langweilen sich, Menschen fühlen sich einsam, es erscheint alles grau in grau. Als Mittel gegen das Alltägliche, Normale, Durchschnittliche werden Herausforderungen und starke Reize gesucht. Doch schnell ist das Außergewöhnliche Standard geworden und neue, besondere Erfahrungen werden angestrebt. Aus einer anderen Perspektive heraus betrachtet bedeutet dies, dass das Alltägliche abgewertet und dem Kleinen, Unscheinbaren…

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Wenn Ihr nicht werdet wie die Maschinen…

Die Digitalisierung stellt uns vor die Frage: Was ist echt? Unser Denken verändert sich grundlegend angesichts der digitalen Realitäten. Die digitalen Monopolisten und deren Maschinen haben die Macht übernommen über unseren Alltag, unser Leben und unsere Deutungskategorien.

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Der Nicht-Wert der Arbeit oder das Gespür für das Außergewöhnliche

Arbeit, Alltäglichkeit, ständig on, keine festen Arbeitszeiten mehr, der Alltag ist zum bestimmenden Deutungspunkt des Lebens geworden. Die Jugend sucht das Extreme und verwechselt dies mit dem Außergewöhnlichen. Die Alten geben sich jugendlich und wollen den Alltag vergessen, um der Gewissheit des Älterwerdens zu entkommen. Ob jung oder alt, beiden fehlt es, den Alltag als Alltag zuzulassen und eben dadurch das Gespür für das Außergewöhnliche zu entwickeln.