Minarett einer Mannheimer Moschee. F: hinsehen.net: E.B.

Islam – nach Europa zurückgekehrt

Anfangs waren Muslime nur Gastarbeiter. Inzwischen haben sie Moscheen gebaut, ihre Religion macht sich öffentlich bemerkbar, es ist offen, wie die Integration der Muslime gelingt.

Anders als im  in Spanien im frühen Mittelalter oder bei der Ausdehnung des türkischen Reiches über den Balkan bis an die Donau sind die Muslime heute Gastarbeiter, Flüchtlinge, Menschen, die Asyl suchen. Ihre Religion steht in einer Zerreißprobe zwischen einem säkularen Staat und der Konzeption des Staates im Koran. In diesem Modul werden Beiträge zusammengestellt, die einmal in die Lehre des Korans einführen wie auch die heutige religiöse Praxis und das Selbstverständnis der Muslime.

Der Mehrheitsislam in Deutschland

Der Großteil der Muslime, man schätzt bis zu 80 der hier lebenden Muslime will Bürger dieses Staates werden und fühlt sich durch die Islamverbände nicht vertreten. Dieses Verständnis des Korans hat an den neu gegründeten Islam-Fakultäten seinen Rückhalt, ist aber in der Öffentlichkeit fast nicht präsent. Hier weiterlesen

Der offizielle Islam
Von den Islamverbänden und den Geistlichen, die meist in den Herkunftsländern ausgebildet sind, wird eine Sicht des Koran vertreten, die über die Berichterstattung wie auch Filme und Reportagen zur Kenntnis der Öffentlichkeit gelangt ist. Hauptpunkte, die zu Diskussion stehen, ist einmal der Ursprung des Koran: Ist er ein Text des Propheten oder wörtlich von Allah diktiert.
Zum anderen geht es um das Staatsverständnis: Können Muslime in einem Staat leben, dessen Verfassung nicht aus dem Koran hergleitet, sondern von Menschen gemacht ist.

Gehört dieser Islam zu Deutschland?

Eine gründliche Diskussion mit den Muslimen ist längst fällig. Es geht um die Bejahung von Bildung, um mehr Bücher, um die Stellung der Frau, die religiöse Rechtfertigung von Gewalt, um Theologie. Letztlich geht es aber um den Islam selbst, welcher Islam gehört zu den gläubigen Muslimen?  Hier weiterlesen 

Zur Rechtfertitgung der Gewalt im Koran schreibt der Sohn eines ägyptischen Imams  Lesetipp

Attentate und Terrorakte gegen Juden und Christen als Ungläubige sind durch den Koran nicht nur gerechtfertigt, die Täter können sich auf eine Fülle von Koranstellen berufen. Das belegt Hamed Abdel-Samad durch eine Fülle von Zitaten in seinem Buch „Der Koran, Botschaft der Liebe, Botschaft des Hasses“. Das Buch ist ein eindeutiger Beleg dafür, dass der Monotheismus in Gewalt umschlagen kann. Hier weiterlesen

Der Islam muss noch Grundegesetz-kompatibel werden

Kommt es zu Initiativen, endlich die Verfassung durchzusetzen und die Moscheen auf das Grundgesetz zu verpflichten? Werden nur Linke und Rechte überwacht, sondern auch Gewalt predigende Imame?
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Islam-Christentum

Zwischen beiden Religionen besteht von Anfang an ein direktes Verhältnis. Der Koran erkennt Jesus als den zweitwichtigsten Propheten an, er bewegt sich überhaupt in der Vorstellungswelt der Bibel. Während viele christliche Theologen davon ausgehen, dass die Muslime zu einem anderen Gott beten als die Christen, identifiziert der Koran Allah mit dem Gott, zu dem sowohl Moses wie Jesus gebetet hat. Hier weiterlesen 

Jesus im Koran  ein Lesetipp

Im Koran erhält Jesus einen außerordentlichen Platz. Jedoch wird Jesus zu einem der biblischen Propheten und steht indirekt als Zeuge für den Koran. Ein höchst lesenswertes Buch eines katholischen und muslimischen Theologen  Hier weiterlesen

Dialog mit dem Islam

Der Dialog der Reglionen dient dem Frieden. Je mehr sich die Religionen verstehen, desto eher können sie sich anerkennen. Die Tendenz, die eigene Weltsicht durchzusetzen, auch noch mit Gewalt, wird so neutralisiert. Damit der Dialog wirklich stattfindet, müssen die Themen fokussiert werden,. Es geht zwishcne Christentum und Islam besonders darum, wie die jeweilige Religion das Verhältnis des Menshcne zu Gott sieht.
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Islam in Russland und der ehemaligne Sowjetunion

Der Islam gehört seit Jahrhunderten zu Russland        Vladimir Pachkov

Die Ostslawen kamen erst Ende des 9. Jahrhunderts zum Christentum. Vorher erreichten bereits muslimische Missionare die Grenzen. Die zentralasiatischen Republiken des ehemaligen Zarenreiches und dann der Sowjetunion sind muslimische Kernlande. Acht Millionen Bürger dieser Länder arbeiten im heutigen Russland.
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Kategorie: Module

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