Für mein Auge komponiert

Die Schönheit der Blüten, das noch zarte Grün. Es gibt so viel zu schauen. So muss der Garten Eden gewesen sein. Das Wachstum verspricht Schatten im Sommer, Früchte im Herbst und dann die Ruhe des Winters.  Das Frühjahr erwartet, dass wir schauen.

Das Leben ist zurückkommen, das spüren auch die Wühlmäuse und die Regenwürmer. Sie lockern den Boden, damit die Bäume und Sträucher wachsen können. Aber sie sehen nicht, wie gelungen das Farbenspiel ist. Wir müssen für sie und die vielen anderen Lebewesen im Boden die Schönheit aufsaugen.

Gemeinsam mit den Hummeln und Bienen. Wahrscheinlich nehmen die sich nicht die Zeit zu bewundern, sondern folgen der Ortsangabe der Biene, die mit ihrem Tanz die Richtung und den Abstand zur Honigquelle im Stock „durchgegeben“ hat.

Dann die Vögel, Nachfahren der riesigen Saurier. Sie sind überall, anders als wir sind sie fliegend unterwegs und sehen das Frühjahr nicht nur von der Seite, sondern von oben. Vom Wind lassen sie sich in die Höhe tragen.

Ist die Evolution an ihrem Ziel angekommen, wenn Lebewesen aufmerksam für die Schönheit geworden sind?

Eckhard Bieger S.J.

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