Linz am Rhein

Foto: Maximilian RöllFoto: Maximilian RöllDie Kirche liegt auf einer Anhöhe, vom Marktplatz muss man noch einige Meter hinaufgehen. Von außen sieht sie wie eine der vielen gotischen Kirchen aus. Wer in die Kirche eintritt, wird von herrschaftlichen Gestalten empfangen, die groß aus der Wand zu kommen scheinen und von Engeln mit Weihrauch verehrt werden. zum 800. Kirchweihjubiläum 2014 werden die Fresken restauriert. Die heilige Margareta tritt als große Frau und hat zu ihren Füßen das Böse in Gestalt eines eher mickrigen Drachen. Dieser steht für den Stadtpräfekten von Antiochien, dessen Heiratsantrag sie zurückwies. Er ließ sie foltern, ohne dass sie ihrer Christusliebe abschwor. Schließlich ließ er sie enthaupten. Das war um 300. Viele Menschen kamen durch ihr Zeugnis zum Glauben. Sie wird als eine der 14 Nothelfer verehrt und von Schwangeren und Gebärenden angerufen. Ebenso sind in Linz die hl. Barbara und die hl. Katharina von Alexandrien aus dem Kreis der Nothelfer dargestellt.

Die großen Fresken werden ermöglicht, weil die Kirche einen romanischen Innenraum hat, der große Wandflächen bietet. Der romanische Teil wurde 1214 abgeschlossen. Dann forderte die Gotik ihren Tribut. Chor, Empore und Turmhelm wurden im Stil der frühen Gotik zwischen 1230- und 1240 eingefügt. Die Fresken entstanden nach Fertigstellung des gotischen Teils im Zeitraum 1240-50.

Die Kirche ist dem Hl. Martin geweiht. Da Linz am Rhein liegt, hat auch der Patron der Schiffsleute, der hl. Nikolaus, einen Platz in der Kirche bekommen.

Link: http://www.linz-kirche-sankt-martin.de/

Text & Foto: Eckhard Bieger

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