Gott wahrnehmen. Es sind Erfahrungen, die zu Gott führen

Jutta MüggeDie Gott-Gläubigen werden als unwissenschaftlich hingestellt. Ihre Aussagen, dass es jenseits der Mikroskope, der Fernrohre, der Laborbeobachtungen und Messungen noch etwas gibt, wird als rein subjektive Vorstellung hingestellt. Was naturwissenschaftlich nicht beobachtbar ist, das soll es auch nicht geben. Naturwissenschaften sind im Prinzip messende Wissenschaften. Aber es gibt Empirisches, Beobachtbares, was nicht messbar ist. hinsehen.net hat letzte Woche aufgezeigt, dass es so etwas wie Persönlichkeiten gibt. Diese sind gerade nicht messbar, trotzdem kommen sie vor, sie gehören zu unserer beobachtbaren Welt und wir bilden uns ein Urteil, wem wir zuschreiben, eine herausragende Persönlichkeit zu sein.

Wenn es um Gott geht, haben wir auch Menschen, die behaupten: „Es gibt Gott“. Was kann man mit solchen Menschen anfangen, wenn man strikt davon ausgeht, dass nur das, was man messen kann, existiert? Zumindest kann man feststellen: Es gibt diese Menschen, die von der Existenz Gottes überzeugt sind. Sie leben unter uns, wir können sie fragen. Anders als die Gottesleugner argumentieren sie nicht, sondern berichten von persönlichen Erfahrungen. Diese Erfahrungen stehen am Beginn jeder Religion. Für Juden, Christen und Muslime ist Abraham jemand, der in einem Umfeld mit Vielgötterei einen Ruf gehört hat. Dieser hat ihn vom heutigen Irak nach Palästina geführt. Von allen Menschen, die in der Bibel vorkommen, werden solche Erfahrungen berichtet. Ebenso wird von dem Prinzen Siddhartha Gautama, dem Begründer des Buddhismus, eine Bekehrungsgeschichte erzählt.

hinsehen.net bringt heute ein Interview mit einer Frau, die von ihren Erfahrungen berichtet, die sie zur Überzeugung geführt haben, dass es eine Macht gibt, die ihr Leben will. Der Beitrag ist nicht aufgeschrieben, sondern auf Video zu sehen.

Jutta Mügge: Gott wahrnehmen hier.

Interviewer: Eckhard Bieger

Warum Naturalisten, die als Erkenntnisquelle nur die Methoden der Naturwissenschaften zulassen, nicht in der Natur bleiben, sondern über die Physik hinaus argumentieren, zeigt der Beitrag: Atheisten sind auch Metaphysiker hier.

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